Geheimtipp hilft bei Apfel-Allergie
Menschen mit Heuschnupfen leiden auch oft unter einer Allergie gegen Kern- und Steinobst. Jeder zweite Betroffene kann beispielsweise keine Äpfel essen. Ihn plagen danach Allergiesymptome wie Juckreiz im Mundbereich oder eine geschwollene Zunge. Wer an einer Apfel-Allergie leidet, muss aber nicht auf das gesunde Obst verzichten. Lesen Sie hier, was Sie als Allergiker beachten sollten.
Die Apfel - Sorte macht den Unterschied
Um Äpfel ohne Beschwerden zu genießen, sollten Sie darauf achten, zu welcher Sorte Sie im Supermarkt greifen. Als besonders verträglich für Allergiker gelten der Winterapfel Boskop und die Sorte Gravensteiner. Nach Angaben von Wissenschaftlern der Stiftung Allergieforschung (ECARF) kommt es neben der Sorte aber manchmal auch auf die Farbe an. Sind Sie leicht allergisch, sollten Sie statt einem grünen Apfel einfach mal einen roten ausprobieren. Denn: Viele Menschen vertragen die roten Sorten besser als die grünen.
Je frischer die Frucht, desto besser
Am wenigsten Sorgen um Beschwerden müssen Sie sich machen, wenn die Äpfel ganz frisch gepflückt sind. Vor allem ältere Exemplare lösen nämlich Allergien aus. Das gilt auch für Menschen, die das Obst eigentlich gut vertragen. "Werden Äpfel eingelagert, nimmt deren Allergenkonzentration im Laufe der Zeit zu", erklärt ECAF-Experte Karl-Christian Bringmann. Dabei ist es egal, welche Sorte und Farbe Sie wählen. Also: Je frischer der Apfel, desto weniger Allergene hat er im Allgemeinen.
Allergie - Überempfindlich gegen die Umwelt
Wer unter einer Nahrungsmittelallergie leidet, gehört zu den fünf bis sieben Prozent der deutschen Bevölkerung, die auf bestimmt Stoffe aus der Umwelt überempfindlich reagieren. Neben Schwellungen im Gesicht kann es bei Betroffenen auch zu Erbrechen, Durchfall und in seltenen aber schweren Fällen zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Dieser kann zu einem Kreislaufzusammenbruch führen.
Quelle: Stiftung Allergieforschung (ECARF). Apfelallergie: Frische Äpfel machen weniger Symptome
