Heißhungerattacken erfolgreich vorbeugen

Brennendes Verlangen nach Schokoriegel, Gummibärchen und Co. - Heißhungerattacken kennt fast jeder. So können Sie vorbeugen.

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Brennendes Verlangen nach Schokoriegel, Gummibärchen und Co. - Heißhungerattacken kennt fast jeder. Wer dem Drang nach Süßem allerdings zu oft nachgibt, riskiert unliebsame Fettpölsterchen. Dabei gibt es ein paar Tricks, mit denen Sie sich die unwillkommenen Heißhungerattacken vom Hals halten können.

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Das können Sie gegen Heißhungerattacken tun

Wer seine Heißhungerattacken in den Griff bekommt, tut etwas was für seine Gesundheit und das eigene Wohlbefinden. Denn das schlechte Gewissen lässt nach dem Verzehr einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips meist nicht lange auf sich warten. Dabei gibt es ein paar einfache Tipps, die Ihnen die Attacken vom Hals halten.

Nüsse und Obst sättigen langanhaltend

Um Ihren Bedarf an Kohlenhydraten zu decken, sollten Sie ausreichend Ballaststoffe, die in Vollkornprodukten, Gemüse, Obst oder Nüssen enthalten sind, zu sich nehmen. Sie sind nämlich nicht nur eine gesunder Energielieferant, sie sorgen auch für ein lange anhaltendes Sättigungsgefühl. Wer zwischen den Mahlzeiten oder bei leichtem Hunger zu einem Apfel greift, hat ein geringeres Verlangen nach Süßigkeiten.

Regelmäßige Mahlzeiten beugen Unterzuckerung vor

Achten Sie darauf, regelmäßig zu essen und keine Hauptmahlzeit ausfallen zu lassen. Wer sich keine Zeit für Frühstück oder Mittagessen nimmt, leidet schnell unter einer leichten Unterzuckerung. Sie schwächt nicht nur das Konzentrationsvermögen, sondern führt auch zu Heißhungerattacken.

Dunkle Schokolade macht schneller satt

Wer auf keinen Fall auf Schokolade verzichten möchte, kann ein paar Kleinigkeiten beachten. Essen Sie nicht gleich die ganze Tafel, sondern nur ein kleines Stückchen. Wer sich beherrschen kann, tut seinem Körper und seiner Figur etwas Gutes. Am besten ist außerdem Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70 Prozent, da sie schneller satt macht und das Verlangen nach süßen Speisen verringert.

Lebensstil hinterfragen

Hinterfragen Sie Ihren Essgewohnheiten. Leiden Sie etwa unter Heißhungerattacken, wenn Ihnen langweilig ist oder aus Gewohnheit? Manchmal können schon kleine Lebensstiländerungen einen großen Erfolg bringen. Neben einer Ernährungsumstellung hilft es zum Beispiel, in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang zu machen.

Wie funktioniert das Sättigungsgefühl?

Neben einem vollen Magen sind unterschiedliche Hormone und Mechanismen für das Hunger- und Sättigungsgefühl des Magens zuständig. So senden beispielsweise Sensoren im Magen-Darm-Trakt einen Sättigungsreiz an das Gehirn, sobald Nahrung ankommt. Die einzelnen Bausteine werden dann von den sogenannten Verdauungsdrüsen in ihre Bestandteile zerlegt und gelangen so ins Blut. Dort messen bestimmte Rezeptoren ihre Konzentration.

Blutzuckerspiegel ist häufig Auslöser für Heißhungerattacken

Ein wichtiger Auslöser für die Hunger- und Sättigungssignale ist Blutzucker. Ein niedriger Blutzuckerspiegel ist in den allermeisten Fällen der Grund für das plötzliche Verlangen nach Süßigkeiten.

Wer zu Süßem, Weißmehlprodukten oder zuckerhaltigen Getränken greift, treibt seinen Blutzuckerspiegel zunächst schnell in die Höhe. Damit dieser wieder sinkt, setzt der Körper Insulin frei. Fällt der Blutzuckerspiegel deswegen aber zu stark ab, ist eine erneute Unterzuckerung und damit Heißhunger auf Süßes die Folge.

Stand: 30.11.2012

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Quellen:

  • Bänsch, M. Heißhunger adé. BSA-Akademie - Prävention, Fitness, Gesundheit.
  • Groeneveld, M. Verband der Oecotrophologen e.V. Expertentipp: Jeder Dritte hat Heißhunger - Regelmäßig essen hilft!
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)