Vitamin A - für einen klaren Blick

Vitamin A ist nur in tierischen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel Fisch.

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Vitamin A (Retinol) gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Der Körper nimmt Vitamin A und seinen Vorläufer Carotin im Dünndarm auf. Ein Mangel zeigt sich zuerst durch das Auftreten von Nachtblindheit. Das Vitamin kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Pflanzen enthalten Vorstufen von Vitamin A (Carotinoide), die der Körper umwandeln kann.

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Vitamin A kann nur mit Hilfe von Fett aufgenommen werden, es wird in der Leber gespeichert. Das Vitamin bzw. dessen Abkömmlinge werden außerdem oft in der Kosmetikindustrie eingesetzt. Die Substanzen sind häufiger Bestandteil von Anti-Aging-Produkten. Sie sollen die Haut weicher und glatter machen.

Empfohlene Tagesmenge: 0,8-1,0 mg

Aufgaben: Wichtig für das Sehen im Dämmerlicht und in der Nacht; Schutzfaktor für Haut und Schleimhäute; spielt eine Rolle bei der Regulation des Knochenwachstums sowie der Immunabwehr.

Vitamin A-Lieferanten:

  • Tierische Lebensmittel: Kalbsleber, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte;
  • Pflanzliche Lebensmittel: meist enthalten als als Beta-Carotin (Vorstufe des aktiven Vitamins); stecht vor allem in grünen, gelben und roten Gemüse- und Obstsorten (z.B. Karotten, Spinat, Brokkoli, Paprika, Kirschen, Grapefruit).

 Achtung: In der Frühschwangerschaft sollten Frauen keine Leber essen. Es kann zur Überversorgung kommen und in hohen Dosen ist Vitamin A giftig.

Vorlage: Friedrich Bohlmann, Diplom-Ernährungswissenschaftler
Redaktion:

Stand: 23.08.2012