Vitamin E - der Radikalfänger

Vitamin E steckt in Pflanzenölen

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Unter dem Begriff Vitamin E werden acht chemisch nah verwandte Verbindungen zusammengefasst. Vitamine E (Tocopherol) zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Es wird ausschließlich von Pflanzen produziert. Die meisten Pflanzenöle mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten viel Vitamin E.

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Es schützt andere Vitalstoffe wie Vitamin A, Vitamin C und ungesättigte Fettsäuren vor Oxidation. Ein Vitamin E-Magel ist selten. Durch Krankheiten, die zum Beispiel den Verdauungstrakt betreffen, kann es aber zu Mangelerscheinungen kommen. Vitamin E wird auch in vielen Kosmetika eingesetzt.

Empfohlene Tagesmenge: 11-15 mg

Aufgaben: Schutz vor aggressiven Sauerstoffverbindungen (freie Radikale), die etwa durch UV-Strahlung, Nikotin oder Medikamente entstehen.

Vitamin E-Lieferanten: Pflanzenöle (z.B. Weizenkeim- oder Sonnenblumenöl), Paprika, Grünkohl, Schwarzwurzeln, Eier, Vollkornprodukte, Nüsse

Vorlage: Friedrich Bohlmann, Diplom-Ernährungswissenschaftler, und Martina Feichter
Redaktion:

Stand: 10.01.2017