Vitamin K - für die Blutgerinnung

Vitamin K steckt vor allen in Kohlsorten

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Vitamin K (Phyllochinon) zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung - und dies macht man sich zunutze, um bei bestimmten Krankheiten die Blutgerinnung herabzusetzen. Beispiele sind Patienten mit einem hohen Thromboserisiko, wie es Patienten mit Vorhofflimmern im Herzen oder mit einer künstlichen Herzklappe haben.

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Vitamin K wird normalerweise ausreichend mit der Nahrung aufgenommen. Im Darm wird es resorbiert und über das Blut zur Leber transportiert. Dort werden inaktive Vorstufen der Gerinnungsfaktoren mit Hilfe von Vitamin K in ihre aktive Form umgewandelt. Ein Vitamin K-Mangel ist selten.

Empfohlene Tagesmenge: 60-80 µg

Aufgaben: Blutgerinnung

Lieferanten: Kohlarten (z.B. Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Sauerkraut), frisches grünes Blattgemüse, Raps- und Sojaöl, Geflügel, Rindfleisch

Vorlage: Friedrich Bohlmann, Diplom-Ernährungswissenschaftler, und Martina Feichter
Redaktion:

Stand: 10.01.2017