Tai-Chi gegen Rückenschmerzen

Tai-Chi kann gegen Rückenschmerzen helfen.

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Tai-Chi ist eine asiatische Kampfkunst, die auch bei Rückenschmerzen wohltuend sein kann. In Europa ist das Training auch unter dem Namen „Schattenboxen“ bekannt, da die Übungen wie ein Kampf mit einem unsichtbaren Gegner wirken.

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Tai-Chi-Übungen folgen einer Choreografie. Bestimmte Körperpositionen (Bilder) gehen fließend ineinander über. Bei einer entspannten und aufrechten entspannten Körperhaltung soll Tai-Chi Atmung, Bewegung und Geist synchronisieren.

Lebensenergie im Fluss

In der Traditionellen Chinesischen Medizin spricht man von Lebensenergie (Chi), die auf den sogenannten Meridianen durch den Körper fließt. Tai-Chi soll diese Lebensenergie durch Körperwahrnehmung, Körperbeherrschung, fließende Bewegungen, Entspannung und innere Harmonie stärken.

Das Training von Körperwahrnehmung und Haltung kann Rückenschmerzen lindern. Fortgeschrittene üben in einer aufrechten, aber entspannten Haltung. Das korrigiert Fehlhaltungen, löst Verspannungen und reduziert so das Schmerzpotenzial.

Stressabbau und Schmerzlinderung

Ein weiteres Plus der asiatischen Bewegungskunst: Die Übungen bauen Stress ab. Weniger Stress bedeutet im besten Fall ebenfalls weniger Schmerzen.

Die Wirksamkeit von Tai-Chi gegen Rückenschmerzen wurde bisher nicht systematisch wissenschaftlich untersucht. Verschiedene Studien belegen, dass die Übungen die Beweglichkeit verbessern und Schmerzen lindern können. Als sanftes Bewegungs-, Balance und Haltungstraining kann Tai-Chi auch ohne wissenschaftlichen Beweis empfohlen werden.

Vorlage: Christiane Fux
Redaktion: Dr. med. Nina Buschek

Stand: 21.02.2013