Monuril® 3000 mg Granulat

Was ist Monuril®?

Monuril® 3000 mg Granulat ist ein Breitband-Antibiotikum zur Behandlung von Harnwegsinfektionen bei Mädchen und Frauen. Der Wirkstoff Fosfomycin hindert Bakterien daran, eine schützende Zellwand aufzubauen, wodurch die Erreger absterben.

Wirkstoffe: Fosfomycin
Pharmafirma: Pierre Fabre Pharma GmbH
PZN: 6336882
Abgabe: rezeptpflichtig

Wann wird Monuril® angewendet?

Das Antibiotikum wird Frauen und Mädchen ab 12 Jahren verordnet bei:

  • Akuten, unkomplizierten Harnwegsinfektionen, wenn die bakteriellen Erreger empfindlich auf Fosfomycin reagieren

Wann darf Monuril® nicht angewendet werden?

Was muss bei der Anwendung beachtet werden?

Die Anwendung des Antibiotikums in der Schwangerschaft und Stillzeit darf erst nach genauer Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt erfolgen.

Antibiotika können Darmentzündungen (Antibiotika-assoziierte Kolitis, pseudomembranöse Kolitis) verursachen. Informieren Sie sofort einen Arzt, wenn während oder nach einer Antibiotikatherapie schwere, anhaltende Durchfälle auftreten. Nehmen Sie auf keine Arzneimittel ein, die den Durchfall stoppen.

Aufgrund des enthaltenen Haushaltzuckers (Sucrose) ist das Arzneimittel ungeeignet für Menschen mit der seltenen angeborenen Fruktose-Unverträglichkeit, mit Saccharase-Isomaltase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption.

Hinweis für Diabetikerinnen: 1 Beutel enthält etwa 2,3 g Haushaltszucker (ca. 0,19 BE)

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Häufige und gelegentliche Nebenwirkungen des Antibiotikums sind:

  • Kopfschmerzen, Schwindel, Schwächegefühl
  • Entzündung von Scheideneingang und Scheide (Vulvovaginitis), erniedrigte Anzahl an weißen Blutkörperchen und Blutplättchen, Missempfindungen, Durchfall, Übelkeit, Verdauungsstörungen, erhöhte Leberwerte (GOT, GPT)

Welche Wechselwirkungen sind möglich?

Zwischen der Einnahme von Monuril® und Metoclopramid (Übelkeit, Erbrechen) sollten mindestens zwei bis drei Stunden vergehen, weil sonst die Wirksamkeit des Antibiotikums beeinträchtigt werden kann. Der gleiche Effekt kann bei anderen Arzneimitteln auftreten, die wie Metoclopramid anregend auf die Bewegungen des Magen-Darm-Traktes wirken.

Weitere Wechselwirkungen sind möglich. Sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Arzneimittel (auch rezeptfreie) anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben.

Stand: 11.12.2013