Hier lauern Allergene!

Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen - denn Allergene können überall lauern

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Hausstaub, Pollen oder Tierhaare – unzählige, an sich harmlose Dinge können das Immunsystem des Körpers zu überschießenden Abwehrreaktionen anstacheln. Während etwa Heuschnupfen-Geplagten im Freien Gefahr droht, lauern für andere Allergiker die problematischen Stoffe innerhalb der eigenen vier Wände. Unsere Bildergalerie stellt Ihnen elf Allergie-Hot-Spots im Haus vor und verrät Ihnen, wie Sie sie meiden können!

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Wenn ein Allergieauslöser (Allergen) das überempfindliche Immunsystem auf den Plan ruft, können die Beschwerden heftig ausfallen: verstopfte, laufende Nase, tränende, gerötete Augen, Juckreiz, Ausschlag, verengte Atemwege, Schwellungen, Blutdruckabfall, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder sogar Durchfall. Je nach Art und Ausmaß der Überempfindlichkeit werden die Betroffenen von den unterschiedlichsten Allergiesymptomen geplagt.

Allergien nehmen zu

Und die Zahl der Betroffenen wächst: Allergische Erkrankungen steigen seit Jahrzehnten in vielen Ländern an. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war laut ersten epidemiologischen Untersuchungen zu Allergien ungefähr ein Prozent der Bevölkerung von allergischen Erkrankungen betroffen. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts stieg dieser Anteil auf circa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung an. Als Gründe vermuten Experten zum Beispiel eine generelle Zunahme und ein verändertes Auftreten neuer Allergene. Infrage kommen aber auch zu viel Hygiene, vermehrte Umweltschadstoffe und der Klimawandel.

Allergene meiden

Was auch immer die Ursache für das Auftreten einer Allergie ist – wer eine hat, interessiert sich vor allem dafür, wie er „sein“ Allergen meiden kann. Für Menschen mit Heuschnupfen heißt dies zum Beispiel, auf ausgedehnte Spaziergänge während der Flugzeit der problematischen Pollen zu verzichten und die Wohnung nur morgens (in der Stadt) beziehungsweise abends (am Land) zu lüften, weil dann am wenigsten Pollen durch die Luft schwirren. Wo andere Allergiker aufpassen müssen, erfahren Sie in der Bildergalerie.

Stand: 25.05.2016
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Quellen:

  • Heppt, W.J. & Bachert, C.: Praktische Allergologie, Georg Thieme Verlag, 2010
  • Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e.V.: www.dgk.de (Abruf: 24.11.2013)
  • Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen: www.gesundheitsamt.de (Abruf: 24.11.2013)
  • Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände - Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.: www.lebensmittelklarheit.de (Abruf: 24.11.2013)