Wetterfühligkeit - die besten Tipps

Plötzlicher Regen stresst den Körper

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Heute Sonne und Hitze, morgen Regen, Wind und Kälte - wechselhaftes Wetter macht vielen Menschen Probleme. Häufig treten Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit oder Kreislaufbeschwerden auf. Erfahren Sie hier, woher die Wetterfühligkeit kommt und was Sie dagegen tun können.

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Hauptursache der Wetterfühligkeit ist der Luftdruck. Normalerweise merkt man nichts davon, denn der Körper gewöhnt sich daran. Bei Wetterumschwüngen aber steigt oder fällt der Luftdruck sehr schnell - der Körper braucht aber Zeit, sich anzupassen. Sie sind den Launen des Wetters aber nicht hilflos ausgeliefert. Die folgenden fünf Tipps können helfen, Luftdrucksprünge besser zu überstehen.

Ingwer gegen Schwindel

Die Inhaltsstoffe der Ingwerwurzel kurbeln den Stoffwechsel an und stärken das Nervensystem. Schneiden Sie dafür ein etwa drei Zentimeter langes Wurzelstück in dünne Scheiben und lassen Sie das Ganze mit einem Liter Wasser etwa zehn Minuten kochen. Sie können die Wurzelstücke im Wasser lassen oder entfernen. Je länger der Ingwer im Wasser liegt, desto stärker wird der Sud. Heiß oder kalt über den Tag verteilt trinken. Wer mag, kann den Tee mit etwas Honig und Zitronensaft verfeinern.

Viel trinken gegen Kopfweh

Zu wenig Flüssigkeit kann bei Wetterumschwüngen die Entstehung von Kopfschmerzen begünstigen. Denn dann wird das Blut dickflüssig und fließt nicht mehr so gut durch die Adern. Trinken Sie daher viel Wasser, pro Tag mindestens 1,5 Liter, besser zwei Liter. Und greifen Sie nicht erst bei Durst zur Flasche: Durst ist ein Alarmsignal. Er entsteht erst, wenn bereits ein Flüssigkeitsmangel besteht.

Wechselduschen bringt den Kreislauf in Schwung

Es ist nicht das beliebteste Mittel, um dem Kreislauf auf die Sprünge zu helfen - aber eins der wirksamsten. Duschen Sie morgens zuerst ein paar Minuten heiß. Stellen Sie dann die Wassertemperatur auf kühl oder kalt - je nachdem, ob Sie bereits routinierter Wechselduscher sind oder nicht. Beginnen Sie an der Außenseite des rechten Beins und duschen Sie anschließend die Innenseite ab. Nach diesem Muster folgen linkes Bein, rechter und dann linker Arm. Zuletzt Brust, Bauch, Nacken und Gesicht abbrausen.

Düfte gegen Müdigkeit

Besonders duftendes Zitrusöl macht munter. Blutorange, Zitrone, Limette, Mandarine - entscheiden Sie selbst, was Ihr Lieblingsduft ist. Einfach mehrmals am Tag am Fläschchen riechen, oder ein paar Tropfen auf ein Taschentuch träufeln. Achten Sie darauf, dass Sie naturreine Öle kaufen. Diese gibt es im Bioladen, Reformhaus oder auch in der Apotheke.

Ernährung: Kalt oder warm?

Fette und schwere Speisen belasten den Körper bei Wetterumschwüngen unnötig. Also lieber auf Schnitzel und Currywurst verzichten und zu etwas leichterem greifen. Eine kalte Gemüsesuppe ist ideal, um drückende Schwüle besser zu überstehen. Anders dagegen, wenn es draußen kalt ist. Dann können ein heißer Gemüseeintopf oder eine frisch gekochte Suppe wahre Wunder wirken.

Stand: 03.08.2016
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