Wie Sie ein Burnout erkennen

Manche Alarmzeichen deuten auf ein Burnout hin

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Ein Burnout äußert sich bei jedem Menschen anders. Trotzdem gibt es ein paar Gemeinsamkeiten und bestimmte Phasen, die sich ähneln. Beim Burnout leiden die geistige Leistungsfähigkeit und Stimmung, oft zehrt es auch an den körperlichen Kräften. Bei welchen Anzeichen Sie aufmerksam werden sollten und wie Sie gegensteuern können, lesen Sie in unserer Klickstrecke.

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Stress im Job, Ärger mit den Kollegen und ständig jammernde Kinder. Fast jeder kennt das. Manche Menschen allerdings können dann nicht mehr abschalten, ihre Gedanken kreisen Tag und Nacht um den Job oder die Probleme in der Familie. Wenn Körper und Geist gar keine Ruhe mehr finden, kann das körperlich, aber auch psychisch krank machen.

Um sich vor Überlastung und einem möglichen Burnout zu schützen, gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten sollten.

Burnout - erste Anzeichen

Wichtig ist zunächst, auch die Anfangsphasen eines Burnouts richtig zu deuten. So läuft der Mensch zu Beginn eines Burnouts auf Hochtouren. Er schiebt beispielsweise freiwillig Überstunden und hat trotzdem das Gefühl, nie fertig zu werden.  Betroffene ignorieren die eigenen Bedürfnisse, werden rastlos und können kaum noch abschalten.

Erst die Seele, dann der Körper

Schnell folgen den seelischen auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Herzrasen oder Kopf- und Rückenschmerzen und Verdauungsprobleme. Das Sexualleben leidet. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für Infekte.

Zum Schluss pure Verzweiflung

Nach Frustphasen, Depressionen oder Aggressionen folgt zum Schluss oft die pure Verzweiflung. Betroffenen erscheint ihr Leben oft sinnlos, in dieser Phase können sogar Suizidgedanken aufkommen.

Um ein Burnout zu behandeln und gegebenenfalls rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist es deshalb besonders wichtig, dass Betroffene die Symptome früh erkennen und richtig deuten. Nur so können sie die Notbremse ziehen.

Stand: 09.05.2016
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Quellen:

  • M . Burisch: Das Burnoutsyndrom. Springer Verlag. 3. Auflage 2006
  • Noll A., Kirschbaum B.: Stresskrankheiten. Vorbeugen und behandeln mit chinesischer Medizin. Urban & Fischer Verlag. 1. Auflage 2006
  • Neurologen und Psychiater im Netz, www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de;
  • Bergner T.:Burnout-Prävention: Das 9-Stufen-Programm zur Selbsthilfe. Schattauer Verlag. 2. Auflage 2007