Burnout vorbeugen ist Chefsache

Burnout vorbeugen ist Chefsache

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Erkrankt ein Mitarbeiter an Burnout, sind lange Fehlzeiten vorprogrammiert. So ist es nicht nur im Interesse der Mitarbeiter, sondern auch der Firma, die Angestellten vor dem "Ausbrennen" zu schützen.  Ein gutes Betriebsklima, Autonomie und Wertschätzung der Mitarbeiter sind die wichtigsten Faktoren, um Burnout vorzubeugen.

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Wer Herr seiner Arbeit ist, brennt nicht so schnell aus. Flexible Arbeitszeiten, selbstverantwortliches Arbeiten und Freiräume für Eigeninitiative sind darum gute Strategien gegen Burnout. Ein offener Umgang und flache Hierarchien erleichtern die Kommunikation und stärken damit Zusammenhalt und Zufriedenheit.

Wer seine Arbeit als abwechslungsreich und interessant empfindet, ist ebenfalls weniger gefährdet ausbrennen. Angebote zur Weiterbildung und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung persönlicher Stärken sind darum vorteilhaft.

Anti-Burnout-Schulungen

Hilfreich können auch professionelle Angebote zur Burnout-Prävention für Vorgesetzte sein. Hier erfahren wie essenziell Lob und Wertschätzung sind – und wie sie ihre Mitarbeiter bestmöglich unterstützen können.
Entscheidend ist, dass Burnout kein Tabu ist: Wer merkt, dass er überfordert ist, muss das offen ansprechen können, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Denn wo die persönliche Belastungsgrenze ist, weiß nur der einzelne Mitarbeiter selbst.  

Vorlage und Redaktion:

Stand: 10.10.2012

Quellen:

  • M . Burisch: Das Burnoutsyndrom. Springer Verlag. 3. Auflage 2006
  • Noll A., Kirschbaum B.: Stresskrankheiten. Vorbeugen und behandeln mit chinesischer Medizin. Urban & Fischer Verlag. 1. Auflage 2006
  • Neurologen und Psychiater im Netz, www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de;
  • Bergner T.:Burnout-Prävention: Das 9-Stufen-Programm zur Selbsthilfe. Schattauer Verlag. 2. Auflage 2007