„Noch eine letzte Zigarette“

Noch eine letzte Zigarette - dann ist endgültig Schluss

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Mit dem Rauchen aufzuhören, ist kein Zuckerschlecken. Da ist zum einen die Sucht, die einen in den Klauen hält. Noch stärker aber sind die Macht der Gewohnheit und die psychische Abhängigkeit vom Glimmstängel. Neben der nötigen Motivation brauchen Sie darum vor allem eines: die richtige Strategie. Dazu ganz konkret in der Klickstrecke: Die zwölf besten Tipps für Ihren Rauchstopp.

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Am besten funktioniert der Abschied vom Glimmstängel, wenn Sie sich einen festen Termin für Ihre letzte Zigarette setzen. Der sollte möglichst nicht in eine Phase fallen, die ohnehin schon stressbelastet ist. Aber auch im Urlaub, in dem Sie es sich eigentlich gut gehen lassen wollen, kann der Ausstieg schwerer fallen als im Alltag.

Kleine Kniffe mit großer Wirkung

Die Zeit bis zum Aufhören können Sie nutzen, um sich auf die Herausforderung vorzubereiten. Führen Sie einige Tage ein Rauchertagebuch, in dem Sie notieren, in welchen Situationen Sie qualmen. Ist die Zigarette für Sie die kurze Auszeit im hektischen Alltag? Etwas, an dem Sie sich in heiklen Situationen festhalten können? Eine Möglichkeit, um mit anderen in Kontakt zu kommen? Für jede dieser Situationen sollten Sie sich eine Alternative überlegen. Statt der Zigarettenpause ein bisschen Spazierengehen, oder entspannende Atemübungen für schwierige Momente.

Gesünder, fitter und frei

Wichtig ist auch, dass Sie sich klar machen, warum Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Machen Sie sich Sorgen um Ihre Gesundheit oder möchten Sie einfach fitter sein? Möchten Sie Ihre Lieben nicht länger mit Nikotindünsten belasten? Wollen Sie sich von dem Zigarettengeld lieber etwas anders leisten? Oder geht es Ihnen ganz einfach auf die Nerven, abhängig zu sein und im Winter bibbernd vor der Kneipe zu stehen? Was immer es ist, das Sie zu Ihrem Entschluss treibt: Schreiben Sie es auf. Und stellen Sie sich bildlich vor, wie Ihr Leben in Zukunft ohne Zigaretten leichter und besser wird.

Schlagen Sie der Abhängigkeit ein Schnippchen

Wenn Sie viel geraucht haben, ist Ihre körperliche Nikotinabhängigkeit vermutlich entsprechend groß. Machen Sie sich die Sache nicht unnötig schwer, sondern setzen Sie auf Nikotinersatzpräparate. Kaugummis, Lutschtabletten oder Nikotinpflaster halten die körperlichen Entzugserscheinungen wie Nervosität und Reizbarkeit in Schach. So können Sie sich anfangs ganz darauf konzentrieren, die psychische Abhängigkeit von der Zigarette zu überwinden. Ihr Hausarzt kann Sie in der Wahl des richtigen Präparats beraten.

Die letzte Kippe – mit Genuss

Ist der Tag für den Ausstieg gekommen, rauchen Sie Ihre letzte Zigarette ganz bewusst. Anschließend befreien Sie sich von allem, was Sie noch an Ihr altes Leben als Raucher erinnert. Werfen Sie alle Zigaretten weg und bringen Sie am besten den Müll gleich in die Tonne. Entsorgen Sie auch alle Aschenbecher, oder räumen Sie sie zumindest außer Sichtweite.

In Ihren Klamotten, Vorhängen, Teppichen hängt noch der Mief von 1000 Zigaretten? Auch der gehört nicht mehr zu Ihnen. Eine gründliche Reinigungsaktion wirkt befreiend und verhindert, dass der Geruch Sie immer wieder ans Rauchen erinnert.

So gerüstet können Sie von Ihrem Leben als Raucher gelassener Abschied nehmen.

Stand: 21.02.2017
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