Fußreflexzonenmassage

Eine Fußmassage lockert Muskeln und Sehnen

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Eine Fußmassage ist eine wahre Wohltat: Das Kneten unserer Treter lockert nicht nur Muskeln und Sehnen. Neben Entspannung soll es auch bei verschiedenen Krankheiten helfen – vorausgesetzt, sie wird fachgerecht durchgeführt. Denn die Lehre der Fußreflexzonenmassage ordnet verschiedene Bereiche auf dem Fuß bestimmten Organen zu: Eine Massage regt die Selbstheilungskräfte der Organe an, Beschwerden werden gelindert.

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Leichte Schmerzen sind normal

In der Regel dauert eine Fußreflexzonenmassage zwischen 30 bis 60 Minuten. Da der Therapeut die verschiedenen Reflexzonen mit teilweise starkem Druck seiner Daumen oder Fingerkuppen behandelt, kann das mitunter schmerzen: KeineAngst, das ist völlig normal! Nach einiger Zeit verschwindet der Schmerz, und Sie können die wohltuende Wirkung dieser speziellen Massageform spüren.

Wirksamkeit unbewiesen

Einen wissenschaftlichen Nachweis über die Wirksamkeit der Fußreflexzonenmassage gibt es bis jetzt allerdings nicht. Dennoch schwören viele Menschen auf diese Form der Therapie. Vor allem chronische Kopfschmerzen, stressbedingte Beschwerden sowie Zahn-, Augen-, Magen-Darmerkrankungen sollen sich dadurch bessern.

Wann nicht?

Auf Massagen des Fußes sollten Sie bei folgenden Gelegenheiten verzichten:

  • fiebrigen, infektiösen Beschwerden
  • Psychosen
  • Erkrankungen, die eine Operation erforderlich machen
  • akuten Venen- oder Lymphentzündungen
  • Risikoschwangerschaften
Stand: 12.12.2016

Vorlage: Christiane Fux
Redaktion:
Quellen:

  • F. Wagner: Reflexzonenmassage. Gräfe und Unzer. 3.Auflage: 2009