Von fettig bis trocken - die Haartypen

Normal oder fettig: Welcher Haartyp sind Sie?

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Haare sind wichtiger Teil unsere Persönlichkeit – deswegen haben wir in der Regel auch ein genaues Auge darauf. Denn gesundes und volles Haar gilt als sexy. Dabei unterscheidet sich unsere Pracht auf dem Kopf nicht nur farblich, es gibt auch verschiedene Haartypen. Wir stellen Ihnen die sechs wichtigsten Typen vor, wie sie sich auch bei der Shampoo-Auswahl wiederfinden.

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Normales Haar

Gesund, elastisch und mit Glanz – so sieht das gesunde Haar aus. Dabei sind die Haare ganz natürlich, ungefärbt, ungetönt und ohne Dauerwelle. Ein Fettfilm, der nicht zu dick oder zu dünn ist, schützt es gegen schädliche Einflüsse. Der Glanz kommt von der äußeren Schuppenschicht die glatt ist und das Licht gut reflektiert.

Strapaziertes Haar

Zu viele schädliche Einflüsse wie häufiges Färben, zu heißes Föhnen oder Dauerwellen machen das Haar stumpf, glanzlos und strohig. Auch zu viel Sonne kann das Haar strapazieren.

Trockenes Haar

Ist der schützende Fettfilm um die Haare nicht da, ist trockenes Haar die Folge. Die äußere Schicht der Haare ist dann aufgeraut und angegriffen. Es verliert an Feuchtigkeit und Glanz.

Fettiges Haar

Eigentlich ist es gut, dass die Talgdrüsen am Ende des Haares Fett produzieren. So entsteht der schützende Film auf dem Haar. Allerdings können Sie auch zu viel Fett produzieren. Die Haare wirken dann strähnig und fettig. Ursache kann beispielsweise Stress sein, aber auch falsche Ernährung oder eine hormonelle Umstellung.

Feines, dünnes Haar

Ist das Haar zu dünn, hat es oft zu wenig Halt oder Volumen. Darum sieht es so aus, als hätten Menschen mit dünnem Haar eigentlich zu wenig Haare. Wirkt das Haar direkt nach dem Frisieren noch normal, fällt es anschließend schnell zusammen. Generell gilt, dass blonde Haare dünner sind als dunkler Haare.

Schuppiges Haar

Auch Schuppen können ein echtes und juckendes Ärgernis sein. Die Hautschuppen entstehen, wenn sich die Kopfhautzellen zu stark vermehren. Auslöser sind Einflüsse, die die Kopfhaut reizen. Dazu zählen trockene Heizungsluft, falsche Haarpflegemittel oder Stress.

Egal welcher Haartyp, die richtige Pflege ist wichtig. Denn alkalische Seifen oder pH-neutrale Shampoos greifen den natürlichen Säureschutzmantel der Kopfhaut an und lassen das Haar aufquellen. Dann wird es schwer kämmbar, glanzlos und matt. Empfehlenswert ist dagegen der Griff zu Produkten, die einen pH-Wert von 5,5. Das entspricht auch dem Wert von gesunder Haut.

Stand: 02.10.2014

Vorlage: Paula Dietz
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