Schönheitsräuber Alkohol

Zu viel Alkohol lässt die Haut leiden

© Scott Griessel - Fotolia

Das Feierabendbierchen mit Kollegen oder ein Glas Wein zum Abendessen – gegen gelegentlichen Alkoholkonsum ist in der Regel nichts einzuwenden. Wer aber zu viel davon trinkt, schadet seinem Körper enorm – denn Alkohol ist pures Gift für den gesamten Organismus. Welche körperlichen Folgen bei übermäßigem Konsum drohen und wie Alkohol die Schönheit raubt, lesen Sie in der Bildergalerie.

Mehr zum Thema

Katerbeschwerden sind Vergiftungen

Schwindel, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen und Übelkeit – diese Symptome weisen nach einer ausgelassen Party darauf hin, dass Sie zu viel Alkohol getrunken haben. Die Katersymptome sind Vergiftungserscheinungen und fallen schwerwiegender aus, je höher der Promille-Spiegel ist. Im schlimmsten Fall führt ein zu hoher Blutalkoholspiegel sogar zum Koma und kann tödlich enden.

Je nachdem, wie schnell der Alkohol getrunken wurde, wie viel Sie gegessen haben oder ob Sie eine Frau oder ein Mann sind, entfaltet Alkohol seine Wirkung unterschiedlich schnell. Trotzdem gilt: Egal ob jemand eine Schnapsdrossel ist oder nur zu bestimmten Anlässen mal etwas mehr Alkohol trinkt – in jedem Körper richtet das Gift Schäden an.

Alkohol greift den gesamten Organismus an

Alkohol findet seinen Weg in den Organismus über die Schleimhaut des Verdauungstraktes. Von dort aus wird er in das Blut aufgenommen und dringt auf diese Weise bis in das Gehirn vor. Hier beeinflusst er die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen. Konzentrations- und Reaktionsprobleme sind die Folge. Außerdem reagieren viele Menschen mit Aggressionen und Gewaltausbrüchen, wenn sie zu viel Alkohol getrunken haben.

Regelmäßig hoher Konsum besonders fatal

Wird regelmäßig zu viel Alkohol getrunken, verstärken sich die negativen Folgen. Besonders betroffen ist zunächst die Leber, welche den Alkohol als zentrales Entgiftungsorgan abbauen muss. Langfristig drohen Leberentzündung, Leberzirrhose und Fettleber. Aber auch die Bauchspeicheldrüse, der Herzmuskel und die gesamte Muskulatur leiden unter zu viel Alkohol. Außerdem gehen mit jedem Schluck Hirnzellen verloren und das Nervensystem wird geschädigt. Doch das ist noch nicht alles.

Alkohol steigert auch das Risiko für Krebs. Besonders gefährdet ist der Bereich von Mund, Rachen und Speiseröhre. Bei Frauen erhöht sich zudem das Brustkrebsrisiko. Neben den zahlreichen negativen körperlichen Auswirkungen macht Alkohol nicht zuletzt auch abhängig.

Stand: 17.04.2014
Autor:

Quellen:

  • Prof. H. Seitz & Prof. G. Bühringer: Empfehlungen des wissenschaftlichen Kuratoriums der DHS zu Grenzwerten zu Grenzwerten für den Konsum alkoholischer Getränke. 2007;
  • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen