Warzen - diese Tipps schützen Sie

Warzen richtig bekämpfen

© DTEurope/Fotolia

Warzen sehen nicht nur unschön aus - manche Untertypen sind sogar an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt. Ausgelöst werden Warzen durch humane Papilloma-Viren (HPV), die in die Haut gelangen. Dort lösen sie nach einigen Wochen die Krankheit aus, durch die sich die betroffene Hautstelle verdickt und verhornt. Was Sie tun können, wenn Sie eine Warze bei sich entdecken, lesen Sie in unserer Klickstrecke.

Mehr zum Thema

Vorsicht bei Verletzungen

Die beste Vorbeugung gegen Warzen ist, sich gar nicht erst zu infizieren. Besondere Vorsicht ist deshalb nach dem Schwimmen oder bei einem Saunabesuch geboten. Die feuchte Haut ihrer Füße ist durch den fehlenden Talgfilm besonders anfällig für Viren. Ziehen Sie sich deshalb Badeschuhe an, wenn sie öffentliche Einrichtungen besuchen.

Cremen Sie Ihre Haut ein

Aber auch zu trockene Haut ist anfälliger für Infektionen. Schützen Sie vor allem Ihre Hände davor, auszutrocknen und rissig zu werden. Gerade die sind nämlich den ganzen Tag über Viren ausgesetzt, die leicht in die Haut eindringen könnten.

Cremen Sie Ihre Hände außerdem regelmäßig mit einer fettreichen Handcreme ein. Achten Sie dabei besonders auf die Bereiche rund um Ihre Fingernägel, denn da ist die Haut oft besonders empfindlich.

Warzen sehr ansteckend

Wichtig zu wissen ist auch, dass Warzen sehr ansteckend sind und sich am ganzen Körper ausbreiten können. Sollten Sie eine Warze bei sich entdeckt haben, ist es beispielsweise besonders wichtig, auf eine gute Körperhygiene zu achten und nicht an der Wucherung zu kratzen. Das könnte den Erreger weiter verbreiten.

Stand: 04.07.2013
Autor:

Vorlage: Dr. med. Silke Stachowitz
Quellen:

  • Braun-Falco O. et al.: Dermatologie und Venerologie. Springer Verlag. 5. Auflage 2005
  • Streit M. et al.: Humanes Papilloma-Virus und das klinische Spektrum von Warzen. Schweiz Med Forum 2001; 32: 814-19
  • Heyn G.: Humane Papilloma-Viren statt Hexenzauber. Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: PZ 2004; 47
  • Leitlinie d. Dt. Ges. f. Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) et al.: Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale (Stand: Juni 2008)