Sex – die besten Stellungen

Die Missionars-Stellung ist der Klassiker unter den Sexstellungen

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Missionar, Reiter, Neunundsechzig, Wiener Auster - hinter den komplizierten Namen verbergen sich überraschend einfache Sexstellungen und Variationen, die garantiert für mehr Lust sorgen und wieder Abwechslung ins Sexleben zu bringen.

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Dafür müssen Sie nicht gleich das ganze Kamasutra drauf haben. Aber beim Sex sind Mut, kreatives Miteinander, Fantasie, Experimentierfreude und Beweglichkeit gefragt. Nicht jeder findet jede Stellung gleicht lustvoll – hier heißt es: Ausprobieren! Gut ist, was beiden gefällt!

Die beliebtesten Stellungen im Überblick – lesen und nachmachen!

Missionar

Diese Stellung ist der Klassiker unter den Sexstellungen. Der Mann liegt oben, die Frau unten, sie spreizt die Beine. Der Mann kann die Geschwindigkeit der Bewegung variieren, sich knien oder abstützen. Die Frau kann ihre Beine und den Po verlagern und so die Eindringtiefe des Penis verändern. Außerdem wird so die Klitoris gut stimuliert. Diese Position ist gut, um einen neuen Partner gut kennenzulernen. Auch Kinder lassen sich so gut zeugen. Schieben Sie ein Kissen unter den Po – so kann der Mann beim Liebesspiel noch tiefer eindringen.

Wiener Auster

eine Abwandlung der klassischen Missionarsstellung! Die Frau liegt auf dem Rücken und streckt ihre Beine in Richtung ihres Kopfes. Der Mann dringt in sie ein, legt sich vorsichtig auf sie, wobei er sich mit den Armen abstützen kann. Die weiblichen Schenkel befinden sich auf der Höhe seiner Brust, ihre Füße kann sie hinter seinem Kopf verschränken. Dafür müssen Sie gelenkig sein!

Schubkarre

Die Frau liegt auf dem Rücken, der Mann kniet vor ihr zwischen ihren Beinen und zieht sie an ihren Hüften zu ihm hoch. Sie kann sich bequem auf ihren Schultern und Armen abstützen. Versuchen Sie, ein Bein über die Schulter des Mannes zu legen, so wird es noch intensiver.

Schlittenfahrt

Der Mann kniet zwischen den Beinen der Frau, sie liegt auf dem Rücken. Er hebt das Becken der Frau an und dringt in sie ein. Der Po der Frau ist auf den Oberschenkeln des Mannes positioniert. Dann beugt er sich nach vorne über sie, gleitet tiefer in sie ein und wieder heraus. Bei dieser Stellung spüren sich die Partner besonders intensiv.

Reiterstellung

Der Mann liegt auf dem Rücken, die Frau sitzt in Reiterstellung auf ihm. Die Frau kann die Eindringtiefe des Penis bestimmen und durch ihre Körperposition den Stoß des Penis in jene Richtung dirigieren, die sie am stärksten stimuliert.

Tipp: Die Stellung eignet sich gut für Schwangere, weil auf den Bauch kein Druck ausgeübt wird. Als Variante kann sich der Mann ganz oder teilweise aufsetzen, die Frau kann sich auf den Bauch des Partners legen oder verkehrt herum auf ihm sitzen.

Patronengurt

Die Frau liegt auf dem Rücken und zieht die Beine an, der Mann kniet sich hin und dringt von unten in sie ein. Diese Position stimuliert den G-Punkt besonders gut.

Hündchenstellung

Der Mann dringt von hinten in die Scheide der Frau ein. Sie kann dabei stehen und den Oberkörper vorbeugen oder auf dem Bauch liegen. Diese Stellung stimuliert den G-Punkt besonders gut.

Die Löffelchenstellung

ist eine Variante der Hündchenstellung. Sie gilt zu Unrecht oft als Blümchensex. Dabei liegen die Partner auf der Seite – die Frau mit dem Rücken zum Mann. Beide können aktiv sein, sich berühren und das Tempo bestimmen. Für viele Frauen ist diese Stellung besonders schön, weil sie den Penis intensiv spüren. Durch den engen Körperkontakt entsteht sehr viel Nähe.

Flanquette

Beide Partner liegen auf der Seite und wenden sich einander zu. Die Frau legt den unteren Schenkel zwischen oder nah an die Beine des Mannes, ihr oberes Bein kann sie abwinkeln oder auf seinen oberen Schenkel legen. Die Flanquette ähnelt der Löffelchenstellung, mit dem Unterschied, dass Mann und Frau sich dabei anblicken.

Im Stehen

Muskulöse Männer schaffen es, die Missionarsstellung von der Horizontalen in die Vertikale zu verlegen. Dabei steht der Mann und trägt die Frau, die ihre Arme um seinen Hals oder seine Taille legt. Der Sex gelingt aber auch, wenn beide einfach auf dem Boden stehen bleiben (sie schauen sich an oder der Mann steht hinter der Frau). Allerdings braucht man einiges Geschick (Frauen stellen sich auf die Zehenspitzen), damit der Penis nicht immer wieder herausrutscht. Alternativ tun es auch hochhackige Schuhe.

Entspannter für den Mann geht es zu, wenn die Frau auf einem Tisch oder Hocker Platz sitzt, und der Mann stehen bleibt. So muss er weder das Gewicht der Frau stemmen, noch Balanceakte vollführen.

69

ist eine fast schon legendäre Stellung: Er liegt auf dem Rücken, sie verkehrt herum auf ihm. Oder vereinfacht: Jeder Kopf befindet sich in der Körpermitte des anderen. So können sich beide oral befriedigen. Weniger anstrengend ist es, wenn Sie sich für den Anfang auf die Seite legen.

Noch mehr Sex-Variationen ergeben sich durch den Ort, an dem sie praktiziert werden. Die verschiedenen Positionen lassen sich nicht nur im Bett, sondern zum Beispiel auch auf der Couch, dem Tisch, im Bad, Auto oder gleich im Freien praktizieren.

Stand: 06.05.2013

Vorlage: Dr. med. Britta Bürger, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
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