Warum Sex gesund hält

Frauenbein mit Highheels

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Sex macht Spaß, glückstrunken und berauscht, aber er ist auch gesund! Mehrmals pro Woche sollte man Sex haben, lautet die Empfehlung. Denn sexuelle Aktivität kann wahre Wunder vollbringen: Er soll das Immunsystem ankurbeln und vor Infektionen schützen, Entspannung bringen, das Herz trainieren, den Stoffwechsel auf Trab bringen und besser sein als jede Diät. Lesen Sie die besten Gründe für Sex!

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Chemie-Cocktail im Kopf

Eine richtig gute Liebesnacht kann Körper und Seele beflügeln. Sexuelle Aktivität bringt den Herzschlag auf Touren, vertieft die Atmung und regt die Durchblutung an. Daneben schüttet das Gehirn einen ganzen Cocktail von Botenstoffen aus. Zum Beispiel das Kuschel- und Harmoniehormon Oxytocin, den Wachmacher Serotonin oder Dopamin. Außerdem sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol. Das Gute ist, dass die positiven Effekte und Gefühle sogar über Stunden nachwirken können.

Liebeslustige Griechen

Mit ihrem Sexleben scheinen die Deutschen ganz zufrieden zu sein. 69 Prozent der Frauen und 52 Prozent der Männer äußerten sich positiv über ihre Liebesabenteuer. Dies ergab eine Umfrage der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS, 2011). Durchschnittlich fünfmal pro Wochen haben die Deutschen Lust auf Sex – aber nur ganze zweimal tun sie es auch. In den Betten unserer Nachbarn geht es etwas anders zu. Am liebeslustigsten sind die Griechen mit mehr als dreimal Sex pro Woche, dann folgen Brasilien, Russland, Polen und Indien. Und diese Länder sind es auch, die Sex für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden extrem wichtig finden. Schlusslichter sind hier Hongkong und Japan mit gerade mal 1,5 beziehungsweise 0,9 Sex-Akten im Schnitt.

Der Mangel an Gelegenheit kann nicht für die kleine Bettflaute verantwortlich sein. Statistisch gesehen kommen die Deutschen auf fünf Sexualpartner – nur in der Türkei sind es mehr. Auf Rang drei liegt Österreich, gefolgt von der Schweiz und Großbritannien.

 

Stand: 06.07.2016
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Quelle:

  • Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS)