Zehn Tipps für ein starkes Immunsystem

Tipp 1: Frische Luft tut gut - denn kalte Luft und Bewegung stimulieren die Abwehrkräfte
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  • Tipp 1: Frische Luft tut gut - denn kalte Luft und Bewegung stimulieren die Abwehrkräfte

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    Tipp 1: Frische Luft tut gut - denn kalte Luft und Bewegung stimulieren die Abwehrkräfte

  • Tipp 2: Luft befeuchten - zum Beispiel mit einer Schüssel Wasser auf der Heizung

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    Tipp 2: Luft befeuchten - zum Beispiel mit einer Schüssel Wasser auf der Heizung

  • Tipp 3: Gezielte Entspannungsübungen reduzieren Stress, so kann das Immunsystem in Ruhe arbeiten

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    Tipp 3: Gezielte Entspannungsübungen reduzieren Stress, so kann das Immunsystem in Ruhe arbeiten

  • Tipp 4: Eine salzige Nasenspülung schwemmt Viren und Bakterien aus der Nase

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    Tipp 4: Eine salzige Nasenspülung schwemmt Viren und Bakterien aus der Nase

  • Tipp 5: Schön bunt essen - mit Obst und Gemüse, das hilft dem Immunsystem

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    Tipp 5: Schön bunt essen - mit Obst und Gemüse, das hilft dem Immunsystem

  • Tipp 6: Kostet am Anfang Überwindung, aber heiße Saune und kalte Dusche danach, stärken die Abwehrkräfte

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    Tipp 6: Kostet am Anfang Überwindung, aber heiße Saune und kalte Dusche danach, stärken die Abwehrkräfte

  • Tipp 7: Sport trainiert auch die Abwehrkräfte

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    Tipp 7: Sport trainiert auch die Abwehrkräfte

  • Tipp 8: Schlafmangel schwächt das Immunsystem, darum lieber genügend schlafen

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    Tipp 8: Schlafmangel schwächt das Immunsystem, darum lieber genügend schlafen

  • Tipp 9: Stoßlüften treibt die Viren aus dem Raum

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    Tipp 9: Stoßlüften treibt die Viren aus dem Raum

  • Tipp 10: Klingt banal, hilft aber. Regelmäßiges Händewaschen kann die Ansteckungsgefahr mindern

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    Tipp 10: Klingt banal, hilft aber. Regelmäßiges Händewaschen kann die Ansteckungsgefahr mindern

Fast jeden erwischt es mal - denn im Herbst und Winter haben Grippe- und Erkältungsviren Hochsaison. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen, wenn man den wichtigsten Erkältungsfallen aus dem Weg geht. Oder aber, wenn man sein Immunystem optimal unterstützt. Mit diesen zehn Tipps bringen Sie Ihre Abwehrkräfte auf Trab und halten die Erreger auf Abstand.

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Ausschlafen

Schlafmangel schwächt das Immunsystem. Menschen, die zu wenig Schlaf bekommen, sind daher besonders anfällig für Infektionen. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist individuell verschieden. Für die meisten sind sieben bis acht Stunden optimal.

Stoßlüften

In geschlossenen Räumen herrscht schnell dicke Luft. Auch Viren und Bakterien reichern sich an. Durch regelmäßiges Lüften werden Sie einen großen Teil der Krankheitserreger los. Drei bis viermal täglich zehn Minuten reichen, um das Mikroben-Heer zu dezimieren.

Luft befeuchten

Trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus. Eindringende Viren haben dann leichtes Spiel. Sorgen Sie daher für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, beispielsweise durch einen Luftbefeuchter. Ein Schlüsselchen Wasser auf der Heizung erfüllt denselben Zweck.

Raus ins Freie

Spaziergänge an der frischen Luft sind gleich dreifach wirksam gegen Schnupfen & Co.: Kältereiz und Bewegung stimulieren die Abwehrkräfte. Zudem profitieren die Schleimhäute von der besseren Durchblutung und dank der höheren Luftfeuchtigkeit und werden mit Virenattacken besser fertig.

Training für die Abwehr

Sport trainiert auch die Abwehrkräfte. Wer rund 1500 Kilokalorien pro Woche durch moderates Training verbrennt, aktiviert die weißen Blutkörperchen, die Krankheitserreger bekämpfen. Allerdings sollte die sportliche Dosis nicht zu hoch sein: Wer sich zu sehr auspowert, erschöpft auch sein Immunsystem.

Entspannt Erreger parieren

Negativer Stress zehrt nicht nur am Nervenkostüm, sondern macht auch den Abwehrkräften zu schaffen. Gezielte Entspannungsübungen wie Meditation, autogenes Training und Yoga können das Immunsystem hingegen erheblich unterstützen.

Wechselduschen und saunieren

Schon der alte Kneipp wusste, dass der Wechsel von Hitze und Kälte die Immunzellen mobilisiert. Mit täglichem Wechselduschen oder wöchentlichen Saunagängen kann man sich gegen Viren & Co. wappnen.

Händewaschen

Viren und Bakterien lauern überall. Insbesondere mit den Händen nehmen wir Kontakt zu Menschen und Gegenständen auf. Häufiges Händewaschen ist daher ein guter Infektionsschutz. Wichtig ist es, auch die Handrücken und Fingerzwischenräume gründlich mit Seife zu bearbeiten - damit auch wirklich alle Keime weggewaschen werden.

Bunt ernähren

Auch die Immunzellen brauchen Futter, um bei Kräften zu bleiben. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse liefern die wichtigsten Vitalstoffe. Ernähren Sie sich dabei möglichst bunt: Orangen, rote Paprika, Grünkohl oder Blaukraut liefern ein buntes Potpourri an Vitaminen. Gerade Vitamin-C ist bekannt dafür, gut für die Körperabwehr zu sein.

Nase duschen

Schnupfen und Grippeviren gelangen vor allem über die Schleimhäute in den Körper. Per Nasendusche lassen sie sich wegschwemmen. Wichtig ist die richtige Salzkonzentration (0,9 Gramm Kochsalz in 100 Milliliter Wasser) - denn pures oder zu salzhaltiges Wasser reizt die Nasenschleimhaut.

Woran erkenne ich, dass es mich doch erwischt hat?

Es gibt verschiedene Symptome, die auf die Infektion mit Erkältungsviren hindeuten. Dazu gehören beispielsweise Schnupfen, verstopfte Nebenhöhlen, Druckgefühl in den Ohren, Müdigkeit, Heiserkeit, Abgeschlagenheit, leichtes Fieber und Husten. Dazu können Kopf-, Hals- Glieder- und Zahnschmerzen kommen. In der Regel ist eine Erkältung meist harmlos – sie klingt nach acht bis zehn Tagen wieder ab.

Mit Zink die Erkältung abkürzen

Jetzt kann die Einnahme von Zink helfen. Es gibt Studien, die belegen, dass Zinkpräparate die Dauer der Erkältung verkürzen und die Symptome abschwächen können. Wer innerhalb von 24 Stunden nach Einsatz der Symptome zu Lutschtabletten oder zinkhaltigen Säften greift, kann im Schnitt zwischen einem halben und anderthalb Tagen früher wieder gesund werden.

Stand: 10.01.2013

Quelle:

  • Meenu Singh and Rashmi R Das, Zinc for the common cold, Cochrane Database of Systematic Reviews, DOI: 10.1002/14651858.CD001364.pub3
  • Kochen M.: Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Thieme Verlag. 3. Auflage 2006
  • Baenkler H.-W. et al.: Innere Medizin. Thieme Verlag. 2. Auflage 2009
  • Herold G.: Innere Medizin. Selbstverlag. 2012